Staatliche Fördermittel

Sonderkreditprogramme der KFW

Die Einbeziehung von KFW-Förderprogrammen für die einbeziehung staatlich vergünstigter Darlehen in Form von KFW-Krediten und KFW-Zuschüssen bereits bei der Planung unserer Objekte ist für uns selbstverständlich. Damit haben die Erwerber die Möglichkeit diese Förderprogramme zu beantragen. Dies gelingt uns aber nur, da die Objekte auf höchstem Niveau und nach den aktuellsten gesetzlichen Anforderungen an modernes und umweltfreundliches Wohnen gebaut werden. Durch ein Darlehen der KFW, Kreditanstalt für Wiederaufbau, können Sie einen großen Teil Ihres Investitionsvolumens mit subventionierten Zinssätzen noch günstiger finanzieren.

  • 0,75 % effektiver Jahreszins
  • bis 100.000 Euro für jede Wohneinheit beim KfW-Effizienzhaus oder 50.000 Euro bei Einzelmaßnahmen
  • Auszahlung zu 100%

 

Der wichtigste Paragraph in Kürze

§ 7 Einkommenssteuergesetz (EStG)

Abschreibung von Sanierungsobjekten oder „so sinkt Ihre Steuerlast“

Denkmalgeschützte Bauten und Bauten in Sanierungsgebieten sowie in  städtebaulichen Entwicklungsbereichen werden nach den Paragraphen 7h, 7i und 10f des Einkommenssteuergesetzes (EStG) steuerlich gefördert. Alle von der Denkmalschutzbehörde anerkannten Aufwendungen für Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen zur Erhaltung, Erneuerung und funktionsgerechten Verwendung ("Herstellungskosten") sowie der Kaufpreis des Gebäudes sind bis zu 100% steuerlich abzugsfähig.

Sanierungskosten für vermietetes Wohneigentum in Denkmalbauten können über die §§ 7h und 7i EStG über acht Jahre zu 9 % und über weitere vier Jahre zu 7% jährlich abgeschrieben werden. Insgesamt also zu 100% über einen Zeitraum von 12 Jahren. Sanierungskosten für selbstgenutztes Wohneigentum im Denkmalbau können nach § 10f EStG über zehn Jahre zu jeweils 9 % abgeschrieben werden. Insgesamt also zu 90 % über einen Zeitraum von 10 Jahren.

Der Kaufpreis eines vor 1925 errichteten Gebäudes kann über 40 Jahre mit jeweils 2,5 % abgeschrieben werden. Insgesamt also zu 100 % über einen Zeitraum von 40 Jahren. Dies entspricht 30 % über einen Zeitraum von 12 Jahren. Der Kaufpreis eines nach 1924 errichteten Gebäudes kann über 50 Jahre mit jeweils 2 % abgeschrieben werden. Insgesamt also zu 100 % über einen Zeitraum von 50 Jahren. Dies entspricht 24 % über einen Zeitraum von 12 Jahren.

Zum Vergleich:

Steuervorteil bei selbstgenutztem Wohnraum nach § 10e EStG:

Bei Erwerb bis zwei Jahre nach Fertigstellung können über einen Zeitraum von 8 Jahren insgesamt 44 % der Baukosten sowie die halben Grundstückskosten abgeschrieben werden, jedoch höchstens 73.244 €. Bei Erwerb mehr als zwei Jahre nach Fertigstellung können über 8 Jahre insgesamt 44 % der Baukosten sowie die halben Grundstückskosten abgeschrieben werden, jedoch höchstens 33.748 €.

Der Gesetzgeber verfolgt mit diesen Steueranreizen insbesondere das Ziel privates Kapital für die Erhaltung und weitere Nutzung und damit für die Revitalisierung kulturell wertvoller Ortskerne zu gewinnen. Die Steuervergünstigung besteht im Wesentlichen darin, dass steuerliche Wahlrechte im Bereich der „Absetzung für Abnutzung“ (AfA) und Sonderausgaben eingeräumt werden. Hierdurch wird es einem potentiellen Erwerber möglich, den auf die Sanierung entfallenden Kaufpreisanteil über einen Zeitraum von 10 bzw. 12 Jahren, ab dem Jahr der Beendigung der Modernisierungsmaßnahmen, steuerlich in Abzug zu bringen.

Zu den begünstigten Sanierungsaufwendungen zählen die Herstellungskosten für Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen nach § 177 Baugesetzbuch (BauGB) sowie die Herstellungskosten für von der Sanierungsbehörde auferlegte Maßnahmen, die der Erhaltung, Erneuerung und funktionsgerechten Verwendung des Gebäudes dienen, um es wegen seiner geschichtlichen, künstlerischen oder städtebaulichen Bedeutung zu erhalten.