Benchmark-Analyse: Flexible Offices:

Laut der Benchmark-Analyse „Flexmark“ der Vermittlungsplattform „Workthere“ vom Immobilienberater Savillis ist zu erwarten, dass sich die Rentabilität von flexiblen Workspaces weltweit steigern wird. Auch wenn im Jahr der Corona-Pandemie die Belegungszahlen sowohl von Open-Spaces als auch von in sich geschlossenen Büroeinheiten abgenommen haben, konnten die Betreiber ihre Rentabilität auf operativer Ebene steigern. „Workthere“ verzeichnet einen Rückgang in der Nutzung von privaten Büros von 81 auf 68 Prozent. Die Belegung in Coworking-Spaces hat von 65 auf 56 Prozent abgenommen.

Erfreulich ist, dass es den Anbietern von flexiblen Workspaces gelungen ist, rentabel zu bleiben und ihre Kosten erfolgreich zu senken. Gründe für die Kostensenkung könnten darin liegen, dass mit den Kunden mietfreie Zeiten ausgehandelt wurden. Ein anderer Weg, Kosten zu senken, ist darin zu sehen, dass Wechsel von einer Lease- zu einer Management-Vereinbarung getätigt wurden. Bei diesem Wechsel werden hohe Fixkosten aufgelöst und der Cashflow wird optimiert.

Auf dem weltweiten Markt ist zu beobachten, dass in Asien und in Europa die profitabelsten Regionen für die Betreiber von flexiblen Workspaces sind. In Deutschland macht die Vermietung von Privatbüros die größte Einnahmequelle aus. Auch wenn im Jahr der Pandemie dieser Bereich einen Rückgang von 6 Prozent zu verzeichnen hat, hat Savillis mit größeren Einbußen gerechnet. Um Bestandskunden zu halten und neue Kunden zu generieren, haben die Betreiber zum einen Rabatte bei Vertragsverlängerungen angeboten. Zum anderen wurden neue Kunden mit ermäßigten Preisen gewonnen. Somit sieht Savillis gute Zukunftsaussichten für den Sektor.

Quelle: savillis/workthere
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Analyse: gif-Mietspiegelreport 2021 :

Die Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung (gif) wertet in diesem Jahr bereits zum dritten Mal Mietspiegel und deren Dokumentation in Deutschland aus. Nach Angaben der Daten aus Januar 2021 ist zu beobachten, dass von den 200 größten deutschen Städten nur 124 einen Mietspiegel haben. In der letzten Auswertung des gif waren es noch 164 Städte mit Mietspiegel. So lag in 74 der größten Städte in Deutschland entweder gar kein Mietspiegel vor oder er ist zum Januar 2021 abgelaufen.

In 65 der 200 untersuchten Städte (und somit bei 32 Prozent der Städte) gilt die Mietpreisbremse. Somit haben 135 der Städte keine Mietpreisbremse, was einen Anteil von 68 Prozent ausmacht. Der Anteil von Städten mit einem qualifizierten Mitspiegel (in denen keine Mietpreisbremse gilt) stieg im Vergleich zur vorherigen Auswertung leicht von 73 auf 76 Städte und somit von 37 auf 38 Prozent. Der Anteil von Städten mit einem einfachen Mitspiegel ist von 91 auf 48 gefallen und somit von 46 auf 24 Prozent. 19 der Städte mit einem angespannten Wohnungsmarkt, in denen keine Mietpreisbremse gilt, haben auch keinen Mietspiegel.

Die Untersuchungen des gif zeigen zudem, dass die Anzahl der Regressionsmietspiegel von 49 auf 55 gestiegen ist. Ebenso ist zu beobachten, dass für die Erstellung von neuen Mietspiegeln zunehmend kommerzielle Unternehmen von den Kommunen beauftragt werden. Der prozentuale Anteil stieg hier von 40 auf 55 Prozent. Nach wie vor ist zu sagen, dass die einzelnen Mietspiegel der jeweiligen Städte sehr heterogen erstellt und dokumentiert werden. Ein Vergleich ist daher nur schwer möglich. Experten fordern deshalb einen bundesweite einheitlich geltenden Sachkundenachweis sowie klare Kriterien für die Vergabe von Mietspiegeln.

Quelle: gif
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Investment: Forstimmobilien:

Der „Marktbericht Forst 2021“ des Immobilienberatungsunternehmens Colliers bietet einen Überblick über die Situation des Waldes in Deutschland unter forstwirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten. Die Analysen zeigen, dass der Wald-Investmentmarkt sowie die Anlage in Forstimmobilien eine gute Planbarkeit hinsichtlich der Erträge gewährleisten und gute Renditen sichern. Diese ist deshalb zu erwarten, weil die Nachfrage nach dem ökologischen Wertstoff Holz immer mehr steigt. Eine Forstimmobilie ist dann lukrativ, wenn sie zu einem guten Einkaufspreis erworben wird.

Bei einem gleichbleibenden Grund- und Bodenwert ist in Deutschland derzeit mit einer operativen Rendite von 1,5 Prozent pro Jahr zu rechnen. Nach Angaben von Colliers kostet ein Hektar Forstfläche in Deutschland durchschnittlich etwa 12.700 Euro. Dabei ist allerdings zu erwähnen, dass es große Preisunterschiede zwischen den Regionen gibt. Während ein kleines Stück Wald in Oberbayern 60.000 Euro kosten kann, zahlt man für eine Forstfläche in Thüringen nur 5.000 Euro.

Grundsätzlich ist die Investition in Waldflächen eine langfristige Anlageform. Nicht nur durch die hohe Nachfrage nach Holz sind langfristige Erträge zu erwarten. Waldinvestments genießen zudem Vorteile im Erbschaftssteuerrecht. Der Download des „Marktbericht Forst 2021“ kann auf der Internetseite von Colliers beantragt werden.

Quelle: Colliers
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GdW: Bau und Erhalt von Sozialwohnungen rückläufig:

Die Wohnungsunternehmen des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) haben im Jahr 2020 rund 19,4 Milliarden Euro in den Bau von bezahlbaren Wohnungen und ihre Bewirtschaftung investiert. Damit waren es etwa 13,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Doch flächendeckend sind die Aussichten für die Zukunft trüb: Der Anstieg der Bauwerkskosten, Mietregulierungen und andere Beschränkungen verhindern, dass ausreichend günstige Wohnungen gebaut werden können.

Betrachtet man die Entwicklungen in der Wohnungswirtschaft in den vergangenen Jahren, ist zu sehen, dass das Geschäftsklima seit der Wirtschafts- und Finanzkrise im Jahre 2008/2009 um 3,3 Indexpunkte gesunken ist. Auch wenn die GdW-Unternehmen im Jahr 2020 rund 4 Prozent mehr Wohnungen gebaut haben als 2019, ist bei einer genaueren Betrachtung der Gesamtsituation und des Bauverhaltens in Deutschland zu sehen, dass gerade im Bereich von Sozialwohnungen ein großer Mangel besteht.

Zwar wurden von den insgesamt benötigten 320.000 Wohnungen im Jahr 2020 letztlich 306.000 Einheiten fertiggestellt, doch betrachtet man die bezahlbaren Sozialwohnungen, sehen die Zahlen ganz anders aus. Von den benötigten 104.000 bezahlbaren Wohnungen wurden 2020 nur 85.000 Einheiten und somit nur 61 Prozent der eigentlich benötigten Wohnungen fertiggestellt. Bei den geförderten Sozialwohnungen waren es sogar nur 38 Prozent. Um wieder besser und mehr bauen zu können, fordert der GdW u. a. ein stärkeres staatliches Engagement für den Bau und Erhalt von Sozialwohnungen.

Quelle: GdW
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Wohnungsmarkt: Mieten in sehr guten Lagen steigen:

Die Mieten für Wohnungen in gefragten Gegenden steigen – das hat das Unternehmen „Catella“ bei der Erstellung der „Catella-Wohnkarte Deutschland 2021“ herausgefunden. Während eine Drei-Zimmer-Wohnung (65 bis 80 Quadratmeter, alle Baujahresklassen) in einer sehr guten Wohnlage deutschlandweit im ersten Quartal 2020 noch für einen durchschnittlichen Mietpreis von 11,54 Euro pro Quadratmeter/Monat zu haben war, kostete sie im ersten Quartal 2021 bereits 12,16 Euro pro Quadratmeter/Monat. Das entspricht einem Anstieg von rund 5,37 Prozent. Auch in mittleren Wohnlagen zahlen Mieter für entsprechende Wohnungen mehr. Waren diese im ersten Quartal noch für 8,97 Euro pro Quadratmeter zu haben, kosteten sie im ersten Quartal 2021 bereits 9,17 Euro. Das bedeutet einen Anstieg von rund 2,23 Prozent.

Befasst hat sich Catella auch mit den Mieten an den Top-7-Wohnungsmärkten in Deutschland, zu denen München, Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Stuttgart und Köln zählen. Hierbei hat das Unternehmen festgestellt, dass der durchschnittliche Mietpreis für eine entsprechende Wohnung in einer sehr guten Lage von 17,91 auf 18,56 gestiegen ist. Das entspricht einer Steigerung von rund 3,63 Prozent. In mittleren Wohnlagen waren die Mietpreise leicht rückläufig (- 0,02 Prozent).

Am teuersten ist das Wohnen in München. In der bayerischen Landeshauptstadt werden für eine entsprechende Wohnung in sehr guten Lagen durchschnittlich 26,81 Euro pro Quadratmeter fällig und in mittleren Lagen 17,15 Euro pro Quadratmeter. Im nordrhein-westfälischen Herne dagegen wohnen Mieter günstig: Für entsprechende Wohnungen in sehr guten Wohnlagen werden durchschnittlich 7,98 Euro pro Quadrat fällig und in mittleren Wohnlagen 6,29 Euro pro Quadratmeter.

Quelle: Catella Research 2021
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Klimaschutz durch Homeoffice?:

Das Immobilienunternehmen Catella hat eine Infografik zum Thema „Klimaschutz durch Homeoffice“ herausgegeben. Hierfür wurden Beobachtungen und Entwicklungen aus 15 Monaten betrachtet, die das Thema Homeoffice und den Klimawandel in Zusammenhang stellen. Betrachtet man den Anteil der Erwerbstätigen in 27 Ländern der Europäischen Union, die 2020 von Zuhause aus gearbeitet haben, so ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 122 Prozent zu verzeichnen.

Die Daten aus Deutschland zeigen, dass jeder 7. Erwerbstätige und damit 13,4 Prozent aller Erwerbstätigen im Jahr 2020 im Homeoffice gearbeitet haben. Vor der Pandemie nutzten etwa zwei Drittel der Arbeiter ihren PKW für den Weg zur Arbeit. Der jährliche CO2-Ausstoß pro Kopf ist in Deutschland etwa doppelt so hoch wie der weltweite Durchschnitt. Auf Grundlage dieser Daten stellt Catella ein Szenario auf, wie sich der CO2-Ausstoß pro Kopf verändern würde, wenn künftig rund 15 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland einmal pro Woche im Homeoffice arbeiten würden. Den Berechnungen zufolge können mit diesem Szenario etwa 973.529 Tonnen CO2 eingespart werden.

Catella möchte mit der Infografik einen Beitrag zur Diskussion zu möglichen Einsparmaßnahmen der CO2-Emissionen leisten. Ebenso führen die Experten von Catella an, dass sich die Anforderungen an Immobilien in Zukunft deutlich verändern werden. So werden vor allen Dingen Nutzer von Wohnimmobilien und ihr Nutzungsverhalten stärker in den Fokus rücken. Auch müssen Wohnbaumaßnahmen beschleunigt werden, um möglichst schnell nachhaltig und effizient Wohnen und Arbeiten zu können.

Quelle: Catella
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Veröffentlichung: Whitepaper zur Stadtentwicklung:

Bauträger und Projektentwickler müssen künftig umdenken und ihren Fokus verändern. Das fordert Prof. Dr. Hanspeter Gondring, geschäftsführender Gesellschafter und wissenschaftlicher Leiter der ADI Akademie der Immobilienwirtschaft GmbH, in seinem aktuellen Whitepaper „Die Stadtentwicklung 1950 bis 2050 – Vom Bauträgergeschäft zur holistischen Projektenwicklung“. Seine Idee: Ein sogenannter holistischer Ansatz, bei dem Gebäude aus dem Raum oder aus dem Standort heraus entwickelt werden.

Hintergrund seiner Gedanken ist, dass sich die Anforderungen der künftigen Generationen im Hinblick auf die Stadtentwicklung verändern werden. Während den Babybommern, die bald in Rente gehen, noch Werte wie Besitz und Eigentum wichtig waren, seien künftigen Generationen andere Werte wichtig. Zu diesen zählen beispielsweise Nachhaltigkeitsdenken, eine bessere Work-Life-Balance sowie ein besseres Tierwohl.

Das führe auch dazu, meint der Autor, dass „Städte zu Orte[n] der Entschleunigung, der natürlichen Umgebung mit gesundem Mikroklima, des ausgeglichenen Verhältnisses von Arbeit-Leben-Freizeit mit einem hohen Sozialkapitalfaktor und ‚entkommerzialisierten‘ öffentlichen Räumen“ werden müssen. Entwickelten sich Gebäude aus der jeweiligen Umgebung heraus, würden sich ökologische, soziokulturelle und ökonomische Dimensionen im Gebäude vereinen und es ließen sich darüber hinaus aufgrund von einer höheren Akzeptanz auch höhere Renditen erwarten. Das vollständige Whitepaper lässt sich über die Seite https://www.adi-akademie.de/ herunterladen.

Quelle: haufe.de/adi-akademie.de
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F+B-Wohn-Index: Mieten steigen deutlich an:

Die Preise für Neuvertragsmieten sind laut F+B-Wohn-Index Deutschland Q2 gestiegen, und zwar um 0,5 Prozent zum Vorjahresquartal (Q2 2020 auf Q2 2021). Auch die Neuvertragsmieten in den 50 teuersten Städten Deutschlands ziehen an: Sind dort im 1. Quartal 2021 noch in 25 von 50 Städten die Preise für Neuvermietungen gesunken, trifft das im 2. Quartal 2021 nur noch auf 11 der teuersten 50 Städte zu. Zurückzuführen ist dies laut Experten auf eine erhöhte Nachfrage nach Mietwohnungen bei reduziertem Angebot.

Neben den Neuvertragsmieten verteuerten sich auch die Bestandsmieten. Sie verzeichnen einen Anstieg um 1,4 Prozent zum Vorjahresquartal. Somit ist festzustellen, dass die Bestandsmieten stärker ansteigen als die Neuvertragsmieten. Da aber im Vorquartalsvergleich die Neuvertragsmieten stärker anstiegen (um 1,1 Prozent von Q1 2021 auf Q2 2021) als die Bestandsmieten (um 0,4 Prozent von Q1 2021 auf Q2021) ist zu erwarten, dass sich dieser Trend wieder umkehrt.

Neben den Mieten untersuchen die Experten im F+B-Wohn-Index Deutschland Q2/2021 unter anderem den Preisanstieg für Eigentumswohnungen und Eigenheime sowie die energetische Verbesserung des Wohnungsbestandes. Grundlage für den F+B-Wohn-Index sind bereinigte Angebotsdaten von über 30 Millionen Objekten aus einer Preis- und Marktdatenbank. Der vollständige Quartalsbericht kann über https://www.f-und-b.de/datenshop/wohn-index-bestellung.html für 29 Euro als PDF-Broschüre bestellt werden.Quelle: https://www.f-und-b.de/beitrag/fb-wohn-index-deutschland-ii-2021.html
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Studienreihe: Wohnatlas 2021:

Die Kosten fürs Wohnen steigen. Das geht aus dem „Postbank-Wohnatlas“ hervor, in dem die Wohnungsmärkte der 401 deutschen Landkreise und kreisfreien Städte von Experten des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) untersucht werden. Als Richtwert ziehen die Experten unter anderem das verfügbare Haushaltseinkommen heran. Fürs Wohnen sollte nach einer gängigen Faustformel nicht mehr als 30 Prozent dieses ausgegeben werden, zum Beispiel für die Kreditfinanzierung.

War eine 70 Quadratmeter große Wohnung nach dieser Faustformel 2019 noch in 379 Landkreisen und kreisfreien Städten zu haben, ist sie es 2020 nur noch in 363 von 401 Landkreisen und kreisfreien Städten. Besonders viel ihres regional verfügbaren Einkommens (mehr als 40 Prozent des Haushaltseinkommens) müssen Einwohner unter anderem in München, Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg sowie in den Landkreisen Nordfriesland, Miesbach, Garmisch-Partenkirchen und Aurich für die Kreditfinanzierung – der für die Studie eine spezielle Berechnung zugrunde gelegt wurde – ausgeben. Spitzenreiter ist hier, trotz hoher Haushaltseinkommen, München mit mehr als 50 Prozent des durchschnittlichen Haushaltseinkommens.

Gute Karten dagegen haben Einwohner in Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) und Salzgitter (Niedersachsen). Hier sind Käufer gegenüber Mietern sogar im Vorteil. In 26 Großstädten ab 100.000 Einwohnern kommen Käufer mit den finanziellen Belastungen zwar nicht günstiger weg als Mieter, zahlen aber nur unwesentlich mehr für den Erwerb (weniger als 5 Prozentpunkte). Zu diesen Städten zählen unter anderem Bremerhaven, Duisburg und Wolfsburg. Weitere Informationen erhalten Interessenten auf der Internetseite postbank.de

Quelle: postbank.de
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Bauland: Noch nie so teuer wie jetzt:

Das statistische Bundesamt teilt mit, dass Bauland noch nie so teuer war wie 2020. So zahlen Grundstückskäufer für einen Quadratmeter baureifes Land durchschnittlich 199 Euro. 2010 waren es noch 130 Euro. Das bedeutet einen prozentualen Anstieg um rund 53,08 Prozent.

In den Bundesländern müssen sich Grundstückskäufer jedoch auf enorme Preisunterschiede einstellen. Während Bauland in Bayern und Baden-Württemberg mit durchschnittlich 349 beziehungsweise 245 Euro pro Quadratmeter sehr teuer ist, zahlen Grundstückskäufer in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen nur 46 bis 63 Euro pro Quadratmeter.

Einen Unterschied gibt es aber nicht nur im Hinblick auf die Bundesländer, sondern auch auf die Größe der Städte. So müssen Grundstückskäufer vor allem in Großstädten tief in die Tasche greifen. Durchschnittlich 1.213 Euro kostet in den 14 größten Städten mit mindestens 500.000 Einwohnern ein Quadratmeter Bauland, in Städten mit weniger als 2.000 Einwohnern sind es durchschnittlich nur 71 Euro pro Quadratmeter.

Weitere Informationen und Quelle: destatis.de
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