Wohnen: Möbel für kleine Räume

In kleinen Wohnungen sind multifunktionale Möbel unverzichtbar. Dabei kann es sich unter anderem um Schlafsofas, Schrankbetten oder Hochbetten handeln. Diese Möbelstücke bieten mehrere Nutzungsmöglichkeiten und sparen dadurch wertvollen Platz. Zusätzlich können zusammenklappbare Möbelstücke wie Klappstühle oder ausziehbare Tische, die sich bei Bedarf leicht verstauen bzw. wieder verkleinern lassen, den Wohnraum flexibel gestalten. Somit bieten sie auch praktische Lösungen für spontane Besucher.

Besonders Hochbetten bieten eine ausgezeichnete Möglichkeit, den Raum unter dem Bett als Arbeitsplatz oder Stauraum zu nutzen. Das erlaubt eine effiziente Nutzung der vorhandenen Fläche, besonders in hohen Räumen. Ebenfalls nützlich sind Betten mit integrierten Stauräumen unterhalb der Matratze. Diese bieten zusätzlichen Platz für Bettwäsche oder saisonale Kleidung bieten und reduzieren den Bedarf an Schränken.

Deckenhohe Regalsysteme sind ebenfalls eine ausgezeichnete Lösung für kleine Räume. Bücher, Dekorationsartikel oder Pflanzen können darauf stilvoll präsentiert werden. In Couchtischen mit eingebauten Schubladen können kleinere Gegenstände bei Bedarf schnell verstaut werden. Die entsprechenden Einrichtungsgegenstände können entweder im Geschäft oder auf dem Flohmarkt erworben oder – bei handwerklichem Geschick – auch in Eigenregie angefertigt werden.
© immonewsfeed

Aktien: Wohnimmobilien schlagen Gewerbeimmobilien

Wohnimmobilienaktien schneiden aktuell deutlich besser abschneiden als Gewerbeimmobilienaktien. Mit 21,1 Punkten bleibt die Grundstimmung bei Wohnimmobilienaktien im ersten Halbjahr 2024 auf einem hohen Niveau. Im zweiten Halbjahr 2023 lag sie noch bei 22,8 Punkten. Die Grundstimmung für Gewerbeimmobilien-Aktien liegt dagegen bei -7,2 Punkten. Im zweiten Halbjahr 2023 lag die Grundstimmung bei -10,7 Punkten. Dies geht aus dem „Kirchhoff Stimmungsindikator Immobilien-Aktien“ hervor.

88 Prozent der befragten Analysten und 81 Prozent der befragten Unternehmensvertreter erwarten 2024 zudem einen Rückgang der Immobilienwerte in Bezug auf Gewerbeimmobilien. Im Bereich der Wohnimmobilien erwarten nur 55 Prozent der befragten Analysten und 73 Prozent der befragten Unternehmensvertreter einen Rückgang der Immobilienwerte. Auf lange Sicht sehen die Befragten bei Gewerbeimmobilien allerdings nur „eine niedrigere Wahrscheinlichkeit weiterer Abwertungen“ und bei Wohnimmobilien nur „ein geringes Risiko an Wertverlusten“.

Obwohl die Entwicklungsaussichten für Immobilienaktien als positiv bewertet werden, bleiben Herausforderungen bestehen. Das Finanzierungsumfeld und Bewertungsniveau werden als aktuelle Probleme angesehen. Environmental-Social-Governance-Anforderungen und die Regulatorik langfristige Herausforderungen gesehen. Die vollständige Studie steht Interessenten unter kirchhoff.de kostenlos als PDF zum Lesen bereit.
© immonewsfeed

Doppelhaushälfte: Das sind die Vor- und Nachteile

Die Entscheidung für eine Doppelhaushälfte bringt sowohl finanzielle als auch praktische Vorteile mit sich. Ein entscheidender Vorteil ist, dass sie im Vergleich zu einem freistehenden Einfamilienhaus oft erschwinglicher ist. Zudem bietet ein Doppelhaushälfte die Möglichkeit, eine Seite des Hauses selbst zu bewohnen und die andere zu vermieten. Die Mieteinnahmen können helfen, Hypotheken oder andere laufende Kosten zu decken.

Ein weiterer Vorteil von Doppelhaushälften ist die Energieeffizienz. Da die beiden Doppelhaushälften eine gemeinsame Wand teilen, profitieren sie von einer gegenseitigen Wärmedämmung. Dies kann dazu führen, dass die Heizkosten für beide Parteien geringer ausfallen. Es geht weniger Wärme nach außen verloren Diese Art der Bauweise bietet eine effektive Möglichkeit, Energie zu sparen.

Allerdings gibt es auch einige Nachteile, die bedacht werden müssen. Da das Grundstück zwischen den Bewohnern der Doppelhaushälften geteilt wird, ist ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis essenziell. Zudem ist eine gute Schallisolierung unerlässlich, um Lärmbelästigung zu vermeiden und die Privatsphäre zu wahren. Ein weiterer Nachteil ist, dass aufgrund der Bauweise auf einer Seite des Hauses keine Fenster vorhanden sind. Dadurch kann die Belichtung und die Belüftung des Hauses einschränkt sein.
© immonewsfeed

Bauabnahme: Rechte und Fristen

Eine Frist von fünf Jahren haben Bauherren nach der Bauabnahme, um Mängelrechte geltend zu machen. Diese Gewährleistungsfrist ermöglicht es den Bauherren im Falle von Mängeln, die auf Planungs- oder Ausführungsfehler zurückzuführen sind, eine Nachbesserung zu verlangen. Selbst wenn seit der Abnahme und dem Einzug bereits knapp fünf Jahre vergangen sind, muss die Baufirma die Kosten für die Behebung der Mängel tragen. Darauf weist der Verband Privater Bauherren hin.

Etwa drei bis vier Monate vor Ablauf der Gewährleistungsfrist sollten Bauherren ihr Haus auf mögliche Mängel untersuchen. Dazu gehören Feuchtigkeitsstellen, Abplatzungen an Oberflächen oder Lockerungen bei Schneegittern, Rinnen oder Geländern. Ein unabhängiger Sachverständiger könne am besten beurteilen, ob es sich um normalen Verschleiß oder um Mängel aufgrund fehlerhafter Planung oder unsachgemäßer Ausführung handelt.

Sachverständige sind erfahrene Experten, die nicht nur wissen, wo sie nach Mängeln suchen müssen, sondern auch die Ursachen für diese Mängel identifizieren können. Bauherren können so rechtzeitig vor Ablauf der Gewährleistungsfrist sicherstellen, dass ihr Haus die vertraglich zugesicherte Qualität hat und ein Haus ohne Mängel ist, für das sie bezahlt haben.
© immonewsfeed

Balkon: Diese Sichtschutzlösungen liegen im Trend

Sichtschutzelemente wie ein Sichtschutzzaun aus Bambus oder textile Balkonbespannungen erhöhen die Privatsphäre auf dem Balkon. Sie schirmen effektiv vor Blicken ab und tragen zu einer gemütlichen Atmosphäre bei. Sichtschutzzäune aus Bambus oder Balkonbespannungen finden sich in jedem Baumarkt. Sie lassen sich leicht am Balkongeländer anbringen.

Eine alternative Möglichkeit ist die Verwendung von Pflanzen als Sichtschutz. Diverse Grün- und Blütenpflanzen, strategisch in unterschiedlichen Höhen angeordnet, schaffen eine natürliche Barriere. Für eine umfassende Begrünung empfiehlt es sich, Balkonkästen sowohl mit hochwachsenden als auch mit hängenden Pflanzen zu bestücken.

Um den Balkon zusätzlich aufzuwerten, können verschiedene Pflanztöpfe auf dem Boden arrangiert werden. Diese sorgen nicht nur für Sichtschutz, sondern auch für ein ansprechendes grünes Ambiente. Eine durchdachte Platzierung der Pflanzen und Töpfe kann den Balkon in eine private grüne Oase verwandeln.
© immonewsfeed

Wohnungswirtschaft: Fehlende Strategien für alternde Bevölkerung

Die Wohnungswirtschaft steht vor der Herausforderung, älteren Menschen adäquaten Wohnraum anzubieten. Trotz des steigenden Bedarfs an altersgerechtem Wohnen haben noch nicht ausreichend viele Unternehmen Strategien für diese Zielgruppe entwickelt. Das liege unter anderem daran, dass auf stark nachgefragten Wohnungsmärkten andere Themen das Tagesgeschäft dominieren. Dies geht aus einer Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor, die in Kooperation mit weiteren Institutionen entstanden ist.

Anreize für Unternehmen eine Strategie für das altersgerechte Wohnen zu entwickeln, gibt es insbesondere in Regionen mit geringer Wohnungsnachfrage und Senioren als wichtiger Zielgruppe. Auch entsprechende Auflagen von Nachhaltigkeitsfonds animieren Unternehmen zur Entwicklung einer solchen Strategie. Das persönliche Engagement von Verantwortlichen in Unternehmen spielt ebenfalls eine große Rolle.

Eine entscheidende Maßnahme zur besseren Versorgung von Senioren mit altersgerechten Wohnungen sei die Verknüpfung verschiedener Handlungsfelder. Dazu zählen die Sensibilisierung von Mietern für altersgerechtes Wohnen sowie die Bereitstellung entsprechender Ansprechpartner, die die Bedürfnisse bei der Vermietung gezielt berücksichtigen können. Dienstleister und Kooperationspartner können ebenfalls unterstützen, etwa durch soziale Angebote im Quartier. Die vollständige Studie kann kostenlos heruntergeladen werden unter: bbsr.bund.de
© immonewsfeed

Baufinanzierung: Kosten realistisch einschätzen

Eine sorgfältige Kostenkalkulation und die Festlegung eines realistischen Budgets ist entscheidend beim Hausbau, um eine Nachfinanzierung zu vermeiden. Dabei müssen auch die Baunebenkosten berücksichtigt werden. Um unangenehme Überraschungen während des Bauprozesses zu vermeiden, sollten Bauherren nicht nur die offensichtlichen Ausgaben wie Material- und Handwerkerkosten einplanen, sondern auch potenzielle Zusatzkosten wie Baugenehmigungen, Vermessungen und Anschlussgebühren für Wasser, Strom und Abwasser.

Die Baunebenkosten werden häufig unterschätzt, können sich durch ungeplante erforderliche Ausgaben aber schnell erhöhen. Es empfiehlt sich, die Angebote verschiedener Baufirmen zu vergleichen. So können Bauherren herausfinden, ob sie die Baunebenkosten realistische einschätzen oder nicht. Zusätzlich sollten Bauherren frühzeitig darüber nachdenken, ob möglicherweise externe Finanzierungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden können. Durch die finanzielle Beteiligung von Verwandten können sich Bauherren möglicherweise um einen finanziellen Puffer sichern.

Darüber hinaus ist es wichtig, die Kosten für die Ausstattung des Hauses genau im Blick zu haben. Bei der sogenannten Bemusterung müssen unter anderem Entscheidungen im Hinblick in Bezug auf die Fliesen, den Bodenbelag und die Badarmaturen getroffen werden. Jedoch gefallen nicht jedem Bauherren die Standard-Materialien. Entscheidet er sich für andere Optionen nach individuellen Vorlieben, kann dies schnell teuer werden. Kunden sollten die Standards daher genau prüfen und gegebenenfalls höhere Kosten für ihre Wünsche einplanen. So können unerwartete finanzielle Engpässe während des Bauprozesses vermieden werden.
© immonewsfeed

Hausputz: 10 Minuten täglich statt Großputz

Die berufstätige Mutter von drei Kindern Becky Rapinchuk hat eine „Simply Clean“-Methode für den Haus- bzw. Wohnungsputz entwickelt. Dabei empfiehlt sie tägliches Putzen für 10 bis maximal 15 Minuten, um die Wohnung kontinuierlich sauber zu halten. Diese Strategie soll langwierige Putzaktionen verhindern und die Sauberkeit dauerhaft erhalten.

Unterschieden wird in tägliche, wöchentliche und monatliche Aufgaben, um die Reinigung effizient zu gestalten. Täglich sollten Eigentümer oder Mieter grundlegende Dinge wie Bettenmachen oder Oberflächen abwischen erledigen. Wöchentliche Aufgaben umfassen intensivere Reinigungen wie Staub- und Bodenwischen. Monatlich in Angriff genommen werden sollten größere Projekte wie das Fensterputzen.

Mit einem festen Wochenplan erledigen Eigentümer oder Mieter zusätzlich zu den täglichen Routinen gezielt ausgewählte Aufgaben. Im Artikel auf brigitte.de, der über die „Simply Clean“-Methode berichtet, wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Putzzeit mehr als 10 bis 5 Minuten betragen kann. Leben Kleinkinder oder Haustiere im Haushalt, kann eine häufigere Reinigung erforderlich werden.

Quelle: brigitte.de
© immonewsfeed

Bau: Verzögerung bei Fertigstellung von über 220.000 Wohnungen

Die Wohnungskrise in Deutschland spitzt sich zu, da die Fertigstellung von über 220.000 Neubauwohnungen verzögert ist. Dieses Defizit trifft besonders die A-Städte. Dabei handelt es sich um große Metropolen, in denen der Bedarf am höchsten ist. Das geht aus der Bulwiengesa-Studie „Wohnungsdevelopments in Deutschland“ hervor, die eine Immobilienagentur in Auftrag gegeben hat.

Zwischen 2013 und 2023 wurden jährlich nur etwa 260.000 Wohnungen fertiggestellt, während der Bedarf bis 2028 bei zirka 420.000 Wohnungen pro Jahr liegt. 155.000 dieser Wohnungen wurden auf dem gebaut, obwohl der Bedarf in den Städten am höchsten ist. Die steigenden Mieten sind eine direkte Folge des ungedeckten Bedarfs.

Die aktuellen Probleme auf dem Wohnungsmarkt resultieren aus Unsicherheiten, Verzögerungen und Insolvenzen im Projektentwicklermarkt. Viele Bauvorhaben sind betroffen, was die Wohnungskrise verschärft. Laut Studie hat sich der Baustart bei 141.797 Wohnungen der Baustart verzögert oder wurde komplett auf Eis gelegt. Zudem kommt es zu Verzögerungen von durchschnittlich 11 Monaten bei sich bereits im Bau befindlichen 80.350 Wohnungen.
© immonewsfeed

Gebäudesanierung: Verfahren zur Effizienzsteigerung

Im Bereich der Gebäudesanierung haben Forschende der Fraunhofer-Gesellschaft innovative Verfahren entwickelt. Ziel ist es, die Sanierungsquote zu erhöhen, um die CO2-Emissionen im Bausektor signifikant zu reduzieren. Aktuell liegt die Sanierungsrate bei etwa einem Prozent pro Jahr. Laut Frauenhofer Gesellschaft „würde es etwa hundert Jahre dauern, den gesamten Gebäudestand zu sanieren“, ginge es im entsprechenden Tempo weiter.

Durch das Projekt „BAU-DNS“ sollen Sanierungsprozesse um 10 bis 15 Prozent beschleunigt werden. Dabei fokussieren die Forschenden auf modulare und zirkulare Ansätze, um die graue Energie zur Gewinnung von Materialien, zur Herstellung von Bauteilen und zur Entsorgung durch biobasierte Materialien und weitere Ansätze zu halbieren und CO2-Neutralität zu erreichen.

Ein Schwerpunkt liegt auf der seriellen Fertigung von Fassadenelementen, die vorproduziert und dann nur noch montiert werden. Dies soll nicht nur Zeit sparen, sondern auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Materialien werden nachhaltig ausgewählt und Prozesse auf Recycling und Rückbau ausgerichtet.Quelle und weitere Informationen: idw-online.de/fraunhofer.de
© immonewsfeed