Hausanbau: So gelingt die Planung

Die Erweiterung eines Hauses durch einen Anbau bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten und steigert den Wert. Vor Baubeginn ist eine sorgfältige Planung essenziell. Hierzu zählt die Entscheidung, welche Art von Anbau realisiert werden soll – ob ein zusätzliches Zimmer, ein Wintergarten oder eine Einliegerwohnung. Wichtig ist auch die Abstimmung mit einem Architekten, um die Raumplanung optimal an das bestehende Gebäude und die persönlichen Bedürfnisse anzupassen.

Für den Anbau ist in vielen Fällen eine Baugenehmigung erforderlich. Zudem sollten bautechnischen Aspekte beachtet werden wie beispielsweise die Tragfähigkeit des Bestandsgebäudes, die statischen Anforderungen sowie die Materialwahl für den Anbau. Das Material muss so beispielsweise sowohl funktional sein als auch ästhetisch zum bestehenden Haus passen.

Der Anbau bietet eine hervorragende Gelegenheit, nachhaltige Materialien zu integrieren. Dies könnte den Einsatz von Photovoltaik-Anlagen oder umweltfreundlichen Dämmmaterialien umfassen, um den Energiebedarf zu minimieren. Für das Vorhaben ist eine detaillierte Kostenaufstellung wichtig, durchdachte Finanzierungsmodelle und mögliche staatliche Förderungen sollten dabei berücksichtigt werden. Zudem können durch eine frühzeitige Einbindung der Nachbarn spätere Konflikte vermieden werden.
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Investmentmarkt: Wohnimmobilien sind gefragt

Investoren planen, in den nächsten drei Jahren 63,8 Milliarden Euro in den europäischen Wohnimmobiliensektor zu investieren. Fast die Hälfte der befragten Investoren (48 %) möchte den Anteil von Wohnimmobilien in ihren Portfolios bis 2026 erhöhen. Das ergab eine Befragung von Savills und Savills Investment Management.

Mehrfamilienhäuser und Studentenwohnen sind dabei die bevorzugten Investitionsziele. „Die Investoren konzentrieren sich dabei auf die reiferen Segmente des Wohnungsmarktes, nämlich den Mehrfamilienhaussektor und Studentenwohnen“, so Global Chief Investment Officer Andrew Allen von Savills Investment Managment.

Der Wohnimmobilienmarkt ist zum größten Immobilieninvestmentsektor in Europa avanciert und wird voraussichtlich weiter wachsen. Qualität und Standort bleiben entscheidend, da hochwertige Immobilien stark nachgefragt sind. „Wir gehen auch davon aus, dass die Investoren die erfolgten Preiskorrekturen bei bestimmten Objekten nutzen werden“, so Marcus Roberts, Head of Europe – Savills Operational Capital Markets. Im laufenden Jahr zeige der deutsche Markt bereits erste erfolgreiche Abschlüsse – angekurbelt durch internationales Kapital.
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Fertighäuser: Vorzüge und Nachteile

Fertighäuser werden immer beliebter, denn sie können schnell errichtet werden. Außerdem bieten sich bei ihnen heutzutage auch individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. So können Bauherren ihre persönlichen Vorlieben in die Gestaltung einfließen und beispielsweise modernen Anpassungen vornehmen lassen, etwa bei Fassaden oder Innenräumen.

Unterschiedliche Bauarten von Fertighäusern ermöglichen es Bauherren, das Niveau der Eigenbeteiligung am Bau zu wählen. Von Bausatz- bis zum schlüsselfertigen Haus gibt es vielfältige Optionen. Es ist wichtig, vor Vertragsabschluss genau zu klären, welche Leistungen im Preis enthalten sind.

Fertighäuser sind im Vergleich zu Massivhäusern oft günstiger. Doch sie haben oft einen geringeren Wiederverkaufswert. Massivhäuser gelten daher langfristig als bessere Kapitalanlagen. Dennoch können Fertighäuser, insbesondere wegen ihres Preisvorteils und ihrer schnellen Verfügbarkeit, eine attraktive Option für viele Bauherren sein.
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Ferienimmobilien: Tipps für den Hausbau auf Mallorca

Die Bedeutung einer frühzeitigen rechtlichen Beratung für Bauherren auf Mallorca ist besonders wichtig. Schon vor dem Kauf eines Grundstücks und dem Baubeginn sollten potenzielle Hausbesitzer einen lokalen Anwalt konsultieren. So können rechtliche Fallstricke vermieden werden, besonders wenn Verträge in einer fremden Sprache verfasst sind. Eine gründliche Prüfung aller Dokumente wird zudem dringend empfohlen.

Außerdem ist eine Zusammenarbeit mit lokalen Firmen, die mit den geografischen und klimatischen Besonderheiten der Insel vertraut sind, zu empfehlen. Material wie V2-Edelstahl, der in Deutschland beliebt ist, ist auf Mallorca aufgrund des hohen Salzgehalts in der Luft weniger geeignet. Ein Bodengutachten ist ebenfalls wichtig. So kann bestimmt werden, ob der Boden für geplante Baumaßnahmen wie Keller geeignet ist oder ob Alternativen wie eine erweiterte Grundfläche sinnvoller wären.

Für eine effiziente und kostengünstige Bauweise eigente sich der Einsatz von Fertig- oder Modulhäusern, die schnell errichtet werden können. Dies spart nicht nur Bauzeit, sondern auch Mietkosten während der Bauzeit. Zudem sollten Bauherren auf nachhaltige Baupraktiken achten, wie größere Dachüberstände, die das Gebäude vor Sonne schützen und so Kühlkosten senken. Weitere Tipps erhalten Interessenten im Sachbuch „Bau keinen Scheiß – So planst und baust du dein Traumhaus“ von Tobias Beuler.
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Sanieren: Im Vorfeld über Fördermöglichkeiten informieren

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau erhalten (KfW) unterstützt das energiebewusste Bauen mit zinsgünstigen Krediten. Möchten Eigentümer eine entsprechende Förderung erhalten, müssen sie vor Bau- oder Sanierungsbeginn einen Antrag stellen. Mit den Maßnahmen darf erst gestartet werden, wenn dem Antrag entsprochen worden ist. Grund dafür ist, dass die KfW keine nachträgliche Förderung gewährt.

Ein Energieberater muss im Vorfeld sicherstellen, dass das Bauvorhaben förderfähig ist. Zudem muss der beantragte Kredit realistisch sein. Die Förderung setzt die Einhaltung bestimmter Mindestanforderungen voraus. Zudem fällt die Kredit- oder Zuschusshöhe je nach Effizienzhaus-Stufe unterschiedlich aus. Interessenten können für ein KfW-Effizienzhaus mit der Erneuerbare-Energien-Klasse, bei dem sie mindestens 55 Prozent des Heizenergiebedarfs mit erneuerbaren Energien decken, beispielsweise einen höheren Kredit erhalten als für ein Standard-KfW-Effizienzhaus 40.

Investitionen in energieeffizientes Bauen bieten langfristige wirtschaftliche und ökologische Vorteile: Sie steigern den Immobilienwert und tragen zum Klimaschutz bei. Außerdem führen die Maßnahmen zu dauerhaften Einsparungen bei den Energiekosten, wodurch sie eine rentable Investition darstellen. Zusätzlich zur staatlichen Förderung können Eigentümer oft weitere Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen. So gibt es zum Beispiel in manchen Städten zusätzliche Programme, die Eigentümer finanziell bei Modernisierung- oder Sanierungsmaßnahmen an ihrer Immobilie unterstützen.
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Doppelhaushälfte: Das sind die Vor- und Nachteile

Die Entscheidung für eine Doppelhaushälfte bringt sowohl finanzielle als auch praktische Vorteile mit sich. Ein entscheidender Vorteil ist, dass sie im Vergleich zu einem freistehenden Einfamilienhaus oft erschwinglicher ist. Zudem bietet ein Doppelhaushälfte die Möglichkeit, eine Seite des Hauses selbst zu bewohnen und die andere zu vermieten. Die Mieteinnahmen können helfen, Hypotheken oder andere laufende Kosten zu decken.

Ein weiterer Vorteil von Doppelhaushälften ist die Energieeffizienz. Da die beiden Doppelhaushälften eine gemeinsame Wand teilen, profitieren sie von einer gegenseitigen Wärmedämmung. Dies kann dazu führen, dass die Heizkosten für beide Parteien geringer ausfallen. Es geht weniger Wärme nach außen verloren Diese Art der Bauweise bietet eine effektive Möglichkeit, Energie zu sparen.

Allerdings gibt es auch einige Nachteile, die bedacht werden müssen. Da das Grundstück zwischen den Bewohnern der Doppelhaushälften geteilt wird, ist ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis essenziell. Zudem ist eine gute Schallisolierung unerlässlich, um Lärmbelästigung zu vermeiden und die Privatsphäre zu wahren. Ein weiterer Nachteil ist, dass aufgrund der Bauweise auf einer Seite des Hauses keine Fenster vorhanden sind. Dadurch kann die Belichtung und die Belüftung des Hauses einschränkt sein.
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Baufinanzierung: Kosten realistisch einschätzen

Eine sorgfältige Kostenkalkulation und die Festlegung eines realistischen Budgets ist entscheidend beim Hausbau, um eine Nachfinanzierung zu vermeiden. Dabei müssen auch die Baunebenkosten berücksichtigt werden. Um unangenehme Überraschungen während des Bauprozesses zu vermeiden, sollten Bauherren nicht nur die offensichtlichen Ausgaben wie Material- und Handwerkerkosten einplanen, sondern auch potenzielle Zusatzkosten wie Baugenehmigungen, Vermessungen und Anschlussgebühren für Wasser, Strom und Abwasser.

Die Baunebenkosten werden häufig unterschätzt, können sich durch ungeplante erforderliche Ausgaben aber schnell erhöhen. Es empfiehlt sich, die Angebote verschiedener Baufirmen zu vergleichen. So können Bauherren herausfinden, ob sie die Baunebenkosten realistische einschätzen oder nicht. Zusätzlich sollten Bauherren frühzeitig darüber nachdenken, ob möglicherweise externe Finanzierungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden können. Durch die finanzielle Beteiligung von Verwandten können sich Bauherren möglicherweise um einen finanziellen Puffer sichern.

Darüber hinaus ist es wichtig, die Kosten für die Ausstattung des Hauses genau im Blick zu haben. Bei der sogenannten Bemusterung müssen unter anderem Entscheidungen im Hinblick in Bezug auf die Fliesen, den Bodenbelag und die Badarmaturen getroffen werden. Jedoch gefallen nicht jedem Bauherren die Standard-Materialien. Entscheidet er sich für andere Optionen nach individuellen Vorlieben, kann dies schnell teuer werden. Kunden sollten die Standards daher genau prüfen und gegebenenfalls höhere Kosten für ihre Wünsche einplanen. So können unerwartete finanzielle Engpässe während des Bauprozesses vermieden werden.
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Gebäudesanierung: Verfahren zur Effizienzsteigerung

Im Bereich der Gebäudesanierung haben Forschende der Fraunhofer-Gesellschaft innovative Verfahren entwickelt. Ziel ist es, die Sanierungsquote zu erhöhen, um die CO2-Emissionen im Bausektor signifikant zu reduzieren. Aktuell liegt die Sanierungsrate bei etwa einem Prozent pro Jahr. Laut Frauenhofer Gesellschaft „würde es etwa hundert Jahre dauern, den gesamten Gebäudestand zu sanieren“, ginge es im entsprechenden Tempo weiter.

Durch das Projekt „BAU-DNS“ sollen Sanierungsprozesse um 10 bis 15 Prozent beschleunigt werden. Dabei fokussieren die Forschenden auf modulare und zirkulare Ansätze, um die graue Energie zur Gewinnung von Materialien, zur Herstellung von Bauteilen und zur Entsorgung durch biobasierte Materialien und weitere Ansätze zu halbieren und CO2-Neutralität zu erreichen.

Ein Schwerpunkt liegt auf der seriellen Fertigung von Fassadenelementen, die vorproduziert und dann nur noch montiert werden. Dies soll nicht nur Zeit sparen, sondern auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken. Materialien werden nachhaltig ausgewählt und Prozesse auf Recycling und Rückbau ausgerichtet.Quelle und weitere Informationen: idw-online.de/fraunhofer.de
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Hausbau: Wichtige Tipps für Bauherren (Teil 3)

Bevor der Traum vom eigenen Haus Wirklichkeit wird, sollten Bauherren sorgfältige Entscheidungen treffen und eine gründliche Planung durchführen. Darauf weist das Portal „baumentor.de“ hin und bietet eine Checkliste mit 15 wichtigen Fragen als Orientierungshilfe für die erfolgreiche Umsetzung des Bauprojekts. In einer dreiteiligen Serie fassen wir die Fragen zusammen. Heute: Punkte 11 bis 15.

Fragen zur Haustechnik sollten mit Punkt 11 geklärt werden. Zur Haustechnik gehören Heizung, Lüftung und Klimatisierung, Elektroinstallation, Sanitärtechnik, erneuerbare Energien, Sicherheits- und Überwachungstechnik sowie Smart-Home-Technologien. Bei der Planung dieser Systeme sollten unter anderem individuelle Bedürfnisse, die Energieeffizienz, das Budget, die Vorschriften und zukünftige Entwicklungen berücksichtigt werden. In 12. Punkt sollte geklärt werden, ob ein Keller erforderlich ist oder nur eine Bodenplatte. Ein Keller bietet zusätzlichen Stauraum und schützt wichtige Technik, während eine Bodenplatte kostengünstiger ist und eine barrierefreie Lösung darstellt. Zudem sollten sich Bauherren Gedanken über die Unterbringung ihrer Fahrzeuge machen (Punkt 13). Ein Carport ist günstiger und schneller montiert, eine Garage bietet dafür mehr Sicherheit und Stauraum.

Bei Punkt 14. sollte der Dachtyp geklärt werden. Möglich sind beispielsweise ein Flachdach, ein Satteldach, ein Pultdach oder ein Walmdach. Die Dächer weisen nicht nur optische Unterschiede auf, sondern durch den Einbau entstehen auch funktionelle Besonderheiten. Ein Flachdach bietet so zum Beispiel Stauraum und Dachfenster können eingebaut werden. Ein Pultdach ist elegant und eignet sich für große Gebäude. Im letzten Schritt sollten alle Bauherren, die einen Fertigbauanbieter beauftragen möchte, diesen auf seine Seriosität prüfen. Dazu können sich beispielsweise über den Anbieter informieren, Musterhausparks besuchen und sich Referenzobjekte ansehen.

Quelle und weitere Informationen: baumentor.de
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Hausbau: Wichtige Tipps für Bauherren (Teil 2)

Bevor der Traum vom eigenen Haus Wirklichkeit wird, sollten Bauherren sorgfältige Entscheidungen treffen und eine gründliche Planung durchführen. Darauf weist das Portal „baumentor.de“ hin und bietet eine Checkliste mit 15 wichtigen Fragen als Orientierungshilfe für die erfolgreiche Umsetzung des Bauprojekts. In einer dreiteiligen Serie fassen wir die Fragen zusammen. Heute: Punkte 6 bis 10.Welche Förderungen zur Verfügung stehen, sollte im sechsten Schritt geklärt werden. Es gibt zum Beispiel Förderungen für eine energieeffiziente Bauweise und für Familien. Förderungen werden zum Beispiel von der KfW vergeben. Die Entscheidung für Barrierefreiheit im Eigenheim sollte ebenfalls überdacht werden (Punkt 7). geht über bloßen Komfort hinaus und trägt zur Steigerung der Lebensqualität bei. Ein barrierefreier Wohnraum ist nicht nur für Menschen mit Behinderungen wichtig, sondern auch für Familien mit kleinen Kindern und ältere Menschen, die ihr Zuhause möglichst lange selbstständig bewohnen möchten. Bei Punkt 8 ist zu klären, ob Bauherren eine offene oder geschlossene Bauweise bevorzugen. Offene Räume wirken großzügiger, geschlossene Räume bieten mehr Privatsphäre.Im neunten Schritt sollten sich Bauherren mit der Finanzierungsplanung auseinandersetzen. Denn neben dem Eigenkapital benötigen einige Bauherren auch Fremdkapital. Alle Kosten müssen sehr genau erfasst werden, um den Finanzierungsrahmen festzulegen. Neben den Baukosten zählen dazu die Kosten für das Grundstück, für die Planung, für die Ausstattung und für die Außenanlagen. Zudem müssen auch noch die Kaufnebenkosten hinzugerechnet werden. Darüber hinaus sollten Bauherren bei der Planung eines Eigenheims h auf energieeffiziente Heizsysteme achten, um langfristig Kosten zu sparen und die Umweltbelastung zu minimieren (Punkt 10). Moderne Heizsysteme, die erneuerbare Energien nutzen, sind empfehlenswert, während der Einsatz fossiler Brennstoffe vermieden werden sollte.

Quelle: baumentor.de
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