Wohnzimmer: Gestaltungstipps

Ein ansprechendes Wohnzimmer ist der Dreh- und Angelpunkt eines jeden Zuhauses. Hier trifft Ästhetik auf Komfort und die Persönlichkeit kommt zum Ausdruck. Der erste Schritt einer gelungenen Wohnzimmergestaltung beginnt bei der richtigen Mischung aus Funktion und Design. Entscheidend ist auch die Auswahl von Farben und Materialien. Diese können nicht nur den Raum optisch erweitern, sondern auch eine warme und einladende Atmosphäre schaffen.

Die Vielfalt an Einrichtungsstilen bietet unzählige Möglichkeiten, das Wohnzimmer individuell zu gestalten. Von minimalistischen Designs, die durch ihre Einfachheit überzeugen, bis hin zu opulenten Vintage-Einrichtungen, die Geschichten erzählen – jedes Detail trägt zum Gesamtbild bei. Besonders beliebt sind auch Mix-Konzepte. Bei diesen werden alte und neue Elemente kombiniert, um eine harmonische Umgebung zu schaffen.

Ein weiteres wichtiges Element ist die Wandgestaltung. Neben Farben können Tapeten oder Kunstwerke den Charakter des Raums wesentlich beeinflussen. Ebenso wichtig ist eine durchdachte Beleuchtung, die funktional sein sollte. Strategisch platzierte Lichtquellen können das Ambiente eines Raumes aufwerten und dessen Attraktivität steigern, indem sie einzelne Bereiche akzentuieren.
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Zinspolitik: Bremst Unsicherheit Immobilienkäufe?

Die aktuelle Zinsunsicherheit lässt potenzielle Immobilienkäufer und Bauherren zögern. Viele warten ab, bevor sie finanzielle Verpflichtungen eingehen. Dies spiegelt die Sorge wider, dass weitere Zinserhöhungen die Kosten für Finanzierungen in die Höhe treiben könnten. Das geht aus einer Studie des Unternehmens „Civey“ hervor.

Trotz der Zurückhaltung aufgrund der Zinsentwicklung gelten Immobilien weiterhin als attraktive Anlageoption. Drei Viertel der Befragten sehen in Immobilien eine lohnende Investition, die auch in unsicheren Zeiten einen stabilen Wert darstellt. Von den Immobilienbesitzern hielten drei Viertel ihre Immobilie für rentabel.

Laut des Verbands der deutschen Pfandbriefbanken sind die Preise für Wohnimmobilien mit -4,3 Prozent im Jahresvergleich gegenüber dem ersten Quartal 2023 auch nur leicht rückläufig. Dagegen bleibt die Situation am Gewerbeimmobilienmarkt angespannter. Für diese sanken die Preise für im Vorjahresvergleich um 9,6 Prozent.
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Sanieren: Im Vorfeld über Fördermöglichkeiten informieren

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau erhalten (KfW) unterstützt das energiebewusste Bauen mit zinsgünstigen Krediten. Möchten Eigentümer eine entsprechende Förderung erhalten, müssen sie vor Bau- oder Sanierungsbeginn einen Antrag stellen. Mit den Maßnahmen darf erst gestartet werden, wenn dem Antrag entsprochen worden ist. Grund dafür ist, dass die KfW keine nachträgliche Förderung gewährt.

Ein Energieberater muss im Vorfeld sicherstellen, dass das Bauvorhaben förderfähig ist. Zudem muss der beantragte Kredit realistisch sein. Die Förderung setzt die Einhaltung bestimmter Mindestanforderungen voraus. Zudem fällt die Kredit- oder Zuschusshöhe je nach Effizienzhaus-Stufe unterschiedlich aus. Interessenten können für ein KfW-Effizienzhaus mit der Erneuerbare-Energien-Klasse, bei dem sie mindestens 55 Prozent des Heizenergiebedarfs mit erneuerbaren Energien decken, beispielsweise einen höheren Kredit erhalten als für ein Standard-KfW-Effizienzhaus 40.

Investitionen in energieeffizientes Bauen bieten langfristige wirtschaftliche und ökologische Vorteile: Sie steigern den Immobilienwert und tragen zum Klimaschutz bei. Außerdem führen die Maßnahmen zu dauerhaften Einsparungen bei den Energiekosten, wodurch sie eine rentable Investition darstellen. Zusätzlich zur staatlichen Förderung können Eigentümer oft weitere Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen. So gibt es zum Beispiel in manchen Städten zusätzliche Programme, die Eigentümer finanziell bei Modernisierung- oder Sanierungsmaßnahmen an ihrer Immobilie unterstützen.
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Urteil: Vermieter bekommen mehr Rechte für Eigenbedarfskündigung

Die Position von Vermietern bei Eigenbedarfskündigungen wird durch ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) gestärkt. Der BGH entschied, dass Vermieter, die ihre vermieteten Wohnungen teilweise für berufliche Zwecke nutzen wollen, dies unter erleichterten Bedingungen geltend machen können. Hierfür müssen sie lediglich einen beachtenswerten Nachteil nachweisen, der bei Nichtbezug der Wohnung entstehen würde.

Die Entscheidung unterstreicht eine flexiblere Handhabung der Eigenbedarfskündigung, besonders in Fällen einer Mischnutzung von Wohnen und Gewerbe. Die gerichtliche Prüfung der Begründung des Vermieters wird voraussichtlich weniger streng ausfallen, solange eine solche Mischnutzung erfolgt. Dies soll Vermietern erleichtern, ihre beruflichen und privaten Lebensbereiche effektiver zu verbinden.

Das Urteil könnte Auswirkungen auf das Mietrecht in Deutschland haben. Es signalisiert eine potenzielle Zunahme von Eigenbedarfskündigungen durch Vermieter, die die Räumlichkeiten für berufliche Zwecke beanspruchen. Für Mieter bedeutet dies eine erhöhte Unsicherheit, insbesondere in Städten mit angespanntem Wohnungsmarkt, in denen solche Kündigungen weitreichende Folgen haben können.

Quelle: BGH, AZ: VIII ZR 286/22
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Wohnen: Möbel für kleine Räume

In kleinen Wohnungen sind multifunktionale Möbel unverzichtbar. Dabei kann es sich unter anderem um Schlafsofas, Schrankbetten oder Hochbetten handeln. Diese Möbelstücke bieten mehrere Nutzungsmöglichkeiten und sparen dadurch wertvollen Platz. Zusätzlich können zusammenklappbare Möbelstücke wie Klappstühle oder ausziehbare Tische, die sich bei Bedarf leicht verstauen bzw. wieder verkleinern lassen, den Wohnraum flexibel gestalten. Somit bieten sie auch praktische Lösungen für spontane Besucher.

Besonders Hochbetten bieten eine ausgezeichnete Möglichkeit, den Raum unter dem Bett als Arbeitsplatz oder Stauraum zu nutzen. Das erlaubt eine effiziente Nutzung der vorhandenen Fläche, besonders in hohen Räumen. Ebenfalls nützlich sind Betten mit integrierten Stauräumen unterhalb der Matratze. Diese bieten zusätzlichen Platz für Bettwäsche oder saisonale Kleidung bieten und reduzieren den Bedarf an Schränken.

Deckenhohe Regalsysteme sind ebenfalls eine ausgezeichnete Lösung für kleine Räume. Bücher, Dekorationsartikel oder Pflanzen können darauf stilvoll präsentiert werden. In Couchtischen mit eingebauten Schubladen können kleinere Gegenstände bei Bedarf schnell verstaut werden. Die entsprechenden Einrichtungsgegenstände können entweder im Geschäft oder auf dem Flohmarkt erworben oder – bei handwerklichem Geschick – auch in Eigenregie angefertigt werden.
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Aktien: Wohnimmobilien schlagen Gewerbeimmobilien

Wohnimmobilienaktien schneiden aktuell deutlich besser abschneiden als Gewerbeimmobilienaktien. Mit 21,1 Punkten bleibt die Grundstimmung bei Wohnimmobilienaktien im ersten Halbjahr 2024 auf einem hohen Niveau. Im zweiten Halbjahr 2023 lag sie noch bei 22,8 Punkten. Die Grundstimmung für Gewerbeimmobilien-Aktien liegt dagegen bei -7,2 Punkten. Im zweiten Halbjahr 2023 lag die Grundstimmung bei -10,7 Punkten. Dies geht aus dem „Kirchhoff Stimmungsindikator Immobilien-Aktien“ hervor.

88 Prozent der befragten Analysten und 81 Prozent der befragten Unternehmensvertreter erwarten 2024 zudem einen Rückgang der Immobilienwerte in Bezug auf Gewerbeimmobilien. Im Bereich der Wohnimmobilien erwarten nur 55 Prozent der befragten Analysten und 73 Prozent der befragten Unternehmensvertreter einen Rückgang der Immobilienwerte. Auf lange Sicht sehen die Befragten bei Gewerbeimmobilien allerdings nur „eine niedrigere Wahrscheinlichkeit weiterer Abwertungen“ und bei Wohnimmobilien nur „ein geringes Risiko an Wertverlusten“.

Obwohl die Entwicklungsaussichten für Immobilienaktien als positiv bewertet werden, bleiben Herausforderungen bestehen. Das Finanzierungsumfeld und Bewertungsniveau werden als aktuelle Probleme angesehen. Environmental-Social-Governance-Anforderungen und die Regulatorik langfristige Herausforderungen gesehen. Die vollständige Studie steht Interessenten unter kirchhoff.de kostenlos als PDF zum Lesen bereit.
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Doppelhaushälfte: Das sind die Vor- und Nachteile

Die Entscheidung für eine Doppelhaushälfte bringt sowohl finanzielle als auch praktische Vorteile mit sich. Ein entscheidender Vorteil ist, dass sie im Vergleich zu einem freistehenden Einfamilienhaus oft erschwinglicher ist. Zudem bietet ein Doppelhaushälfte die Möglichkeit, eine Seite des Hauses selbst zu bewohnen und die andere zu vermieten. Die Mieteinnahmen können helfen, Hypotheken oder andere laufende Kosten zu decken.

Ein weiterer Vorteil von Doppelhaushälften ist die Energieeffizienz. Da die beiden Doppelhaushälften eine gemeinsame Wand teilen, profitieren sie von einer gegenseitigen Wärmedämmung. Dies kann dazu führen, dass die Heizkosten für beide Parteien geringer ausfallen. Es geht weniger Wärme nach außen verloren Diese Art der Bauweise bietet eine effektive Möglichkeit, Energie zu sparen.

Allerdings gibt es auch einige Nachteile, die bedacht werden müssen. Da das Grundstück zwischen den Bewohnern der Doppelhaushälften geteilt wird, ist ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis essenziell. Zudem ist eine gute Schallisolierung unerlässlich, um Lärmbelästigung zu vermeiden und die Privatsphäre zu wahren. Ein weiterer Nachteil ist, dass aufgrund der Bauweise auf einer Seite des Hauses keine Fenster vorhanden sind. Dadurch kann die Belichtung und die Belüftung des Hauses einschränkt sein.
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Bauabnahme: Rechte und Fristen

Eine Frist von fünf Jahren haben Bauherren nach der Bauabnahme, um Mängelrechte geltend zu machen. Diese Gewährleistungsfrist ermöglicht es den Bauherren im Falle von Mängeln, die auf Planungs- oder Ausführungsfehler zurückzuführen sind, eine Nachbesserung zu verlangen. Selbst wenn seit der Abnahme und dem Einzug bereits knapp fünf Jahre vergangen sind, muss die Baufirma die Kosten für die Behebung der Mängel tragen. Darauf weist der Verband Privater Bauherren hin.

Etwa drei bis vier Monate vor Ablauf der Gewährleistungsfrist sollten Bauherren ihr Haus auf mögliche Mängel untersuchen. Dazu gehören Feuchtigkeitsstellen, Abplatzungen an Oberflächen oder Lockerungen bei Schneegittern, Rinnen oder Geländern. Ein unabhängiger Sachverständiger könne am besten beurteilen, ob es sich um normalen Verschleiß oder um Mängel aufgrund fehlerhafter Planung oder unsachgemäßer Ausführung handelt.

Sachverständige sind erfahrene Experten, die nicht nur wissen, wo sie nach Mängeln suchen müssen, sondern auch die Ursachen für diese Mängel identifizieren können. Bauherren können so rechtzeitig vor Ablauf der Gewährleistungsfrist sicherstellen, dass ihr Haus die vertraglich zugesicherte Qualität hat und ein Haus ohne Mängel ist, für das sie bezahlt haben.
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Balkon: Diese Sichtschutzlösungen liegen im Trend

Sichtschutzelemente wie ein Sichtschutzzaun aus Bambus oder textile Balkonbespannungen erhöhen die Privatsphäre auf dem Balkon. Sie schirmen effektiv vor Blicken ab und tragen zu einer gemütlichen Atmosphäre bei. Sichtschutzzäune aus Bambus oder Balkonbespannungen finden sich in jedem Baumarkt. Sie lassen sich leicht am Balkongeländer anbringen.

Eine alternative Möglichkeit ist die Verwendung von Pflanzen als Sichtschutz. Diverse Grün- und Blütenpflanzen, strategisch in unterschiedlichen Höhen angeordnet, schaffen eine natürliche Barriere. Für eine umfassende Begrünung empfiehlt es sich, Balkonkästen sowohl mit hochwachsenden als auch mit hängenden Pflanzen zu bestücken.

Um den Balkon zusätzlich aufzuwerten, können verschiedene Pflanztöpfe auf dem Boden arrangiert werden. Diese sorgen nicht nur für Sichtschutz, sondern auch für ein ansprechendes grünes Ambiente. Eine durchdachte Platzierung der Pflanzen und Töpfe kann den Balkon in eine private grüne Oase verwandeln.
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Wohnungswirtschaft: Fehlende Strategien für alternde Bevölkerung

Die Wohnungswirtschaft steht vor der Herausforderung, älteren Menschen adäquaten Wohnraum anzubieten. Trotz des steigenden Bedarfs an altersgerechtem Wohnen haben noch nicht ausreichend viele Unternehmen Strategien für diese Zielgruppe entwickelt. Das liege unter anderem daran, dass auf stark nachgefragten Wohnungsmärkten andere Themen das Tagesgeschäft dominieren. Dies geht aus einer Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor, die in Kooperation mit weiteren Institutionen entstanden ist.

Anreize für Unternehmen eine Strategie für das altersgerechte Wohnen zu entwickeln, gibt es insbesondere in Regionen mit geringer Wohnungsnachfrage und Senioren als wichtiger Zielgruppe. Auch entsprechende Auflagen von Nachhaltigkeitsfonds animieren Unternehmen zur Entwicklung einer solchen Strategie. Das persönliche Engagement von Verantwortlichen in Unternehmen spielt ebenfalls eine große Rolle.

Eine entscheidende Maßnahme zur besseren Versorgung von Senioren mit altersgerechten Wohnungen sei die Verknüpfung verschiedener Handlungsfelder. Dazu zählen die Sensibilisierung von Mietern für altersgerechtes Wohnen sowie die Bereitstellung entsprechender Ansprechpartner, die die Bedürfnisse bei der Vermietung gezielt berücksichtigen können. Dienstleister und Kooperationspartner können ebenfalls unterstützen, etwa durch soziale Angebote im Quartier. Die vollständige Studie kann kostenlos heruntergeladen werden unter: bbsr.bund.de
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